Geld verdienen ist wie Autofahren?

September 29, 2017 by  
Erschienen unter Spartipps

Dieser leichtfertige Ausspruch ist heute nicht unbedingt mehr gültig. Zumal es aktuell in der anhaltenden Niedrigzinsphase äußerst schwierig ist, entsprechende Renditen zu erzielen. Bei den klassischen Anlageformen tendieren die Erlöse gegen Null. Wer sein Geld auf dem beliebten Sparbuch parkt, verliert aktuell sogar noch Geld. Gleiches gilt auch für das traditionelle Festgeld. Entsprechend fließt aktuell viel Geld in den Immobilienmarkt. Doch gibt es noch andere Anlageformen, die eine bessere Rendite versprechen?

Höhere Renditen bedeuten auch mehr Risiko

Fakt ist: Wer eine bessere Rendite erzielen möchte, muss ein höheres Risiko eingehen. Eine mögliche Alternative ist der sogenannte Forex-Handel. Dabei geht es darum, eine anstehende Kursentwicklung von unterschiedlichen Finanzwerten vorherzubestimmen. Ein möglicher Weg ist die Spekulation auf bestimmte Aktienwerte oder auf einen ausgesuchten Aktienindex. Der Anleger setzt auf eine Kursentwicklung, die er anhand von verschiedenen Einflussgrößen möglicherweise erkennt.

Dabei wird der eigentliche Forex-Handel nicht zentral an einem Börsenplatz abgewickelt, vielmehr geschieht die Abwicklung direkt zwischen den beteiligten Finanzinstituten statt. Um an diesem spekulativen Handel teilzunehmen, greift ein Anleger auf die Dienste eines spezialisierten Brokers zurück. Grundlage dieses Anlagegeschäftes ist zweifelsohne die regelmäßige Kenntnisnahme von wichtigen Einflussgrößen, die die Entwicklung von Aktienmärkten beeinflussen.

Daher muss sich der Anleger beispielsweise über die Stabilisierung einzelne Währungen oder die Einflüsse auf den Rohölpreis kennen, um daraus die richtige Strategie für mögliche Kursentwicklungen abzuleiten.

Forex: Der Unterschied zu klassischen Anlageformen

Zwar bietet der Forex-Handel durchaus Gewinnchancen, die die Renditen von traditionellen Anlageformen deutlich übersteigen, dafür ist das Risiko auch ungleich hoch. Auf den ersten Blick erscheint diese spezielle Form des Tradings ohne größere Gefahren, doch hinter dem Begriff der Hebelwirkung verbirgt sich eine Forex-Besonderheit. Dabei muss der Anleger nur einen prozentualen Anteil des Gesamtwertes der jeweiligen Anlage aufbringen. Dafür erwirbt er auch keinen konkreten Anteil an der jeweiligen Anlage, was beispielsweise beim Aktienkauf üblich ist.

Doch genau hier birgt Forex seine Gefahr. Dies bedeutet, bei einer falschen Einschätzung der Kursentwicklung kann der Verlust deutlich höher als die eigene Investition sein. Im Einzelfall können so enorme Verluste auf den Anleger zukommen. Daher sollten die ersten Schritte im Forex-Handel äußerst durchdacht sein, um das Risiko möglichst klein zu halten.

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